[Rezension] Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums - Sarvenaz Tash

Graham ist unsterblich in seine beste Freundin Roxy verliebt. Die beiden sind das perfekte Paar, schon ewig befreundet und haben die gleiche Liebe zu Comics. Das einzige Problem: Roxy weiß noch nichts von Grahams Gefühlen. Doch das möchte er jetzt ändern und plant ein phänomenales Liebesgeständnis auf der New Yorker Comic Convention. Doch schnell muss er feststellen, dass leider nichts so läuft wie geplant, denn plötzlich kommen ein sehr hübscher Brite, fehlende Tickets für ein Event und einiges mehr seinem Plan in die Quere..

Comics, Conventions und nerdige Charaktere? Ja genau, das ist das supertolle Motto dieses ganz einzigartigen und wirklich süßen Buches! Wir haben hier eine richtige Geek-Geschichte, die auch Nicht-Geeks verzauber kann!

Schon allein diese einzigartige Idee hinter diesem Buch gefällt mir richtig gut. In Jugendliteratur werden viel zu oft Mainstream-Charaktere erfunden und Comic-Fans und Co. müssen sich meist mit den Nebenrollen abgeben. Aber hier wurden endlich einmal die Rollen getauscht und unsere Protagonisten Graham und Roxy sind richtig tolle und nerdige Charaktere, für die es kein größeres Glück gibt, als zu einer seltenen Veranstaltung ihres Lieblingscomiczeichners Zync zu gehen.

Die Handlung ist dabei super toll und passt perfekt zum Schreibstil der Autorin. Graham und Roxy fahren mit Freunden auf die Comic Con und erlebe dort so einiges. Hinzu kommen Grahams Überlegungen, wie er Roxy am besten seine Liebe gestehen kann und ständig überlegt er sich neue, süße Ideen, was ihn unglaublich sympathisch macht. Ihm gegenüber mochte ich Roxy an einigen Stellen nicht ganz so gern, da ich das Gefühl hatte, dass sie gar nicht richtig zu schätzen weiß, was Graham alles für sie tut. Die Nebencharaktere fand ich dafür umso gelungener und haben die Geschichte perfekt abgerundet.

Durch die Convention erfährt man auch immer wieder viel über Comics und ähnliche Themen, trotzdem ist das Buch auch toll, wenn man kein Comic-Fan ist. Ich konnte zum Beispiel viele nerdige Hinweise auf Star Wars und Co. verstehen, während ich mich bei Comics kein bisschen auskenne. Wer dort mehr Ahnung hat, wird von der Geschichte sicherlich noch begeisterter sein, aber auch ohne das geringste Comicwissen konnte mich das Buch trotzdem total überzeugen.

Besonders schön ist, dass wir hier zwar eine Liebesgeschichte haben, aber eine so außergewöhnliche, dass es schon wieder nicht mehr wie die üblichen Liebesgeschichten in diesem Sinne ist. Das Buch ist einfach etwas ganz besonderes und schwer in Worte zu fassen, weil es so außergewöhnlich ist, dass mir gar nicht wirklich etwas vergleichbares einfällt.

Wer auf nerdige Geschichten, außergewöhnliche Protagonisten und eine Liebesgeschichte der besonderen Art steht, dem wird Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums sicherlich genauso gut gefallen wie mir. Egal ob ihr Comics mögt oder nicht: Dieses Buch solltet ihr euch unbedingt nochmal genauer anschauen!
Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums
Sarvenaz Tash
Originaltitel: The Geeks's Guide to Unrequited Love
Hardcover mit Schutzumschlag
(auch als ebook erhältlich)
Übersetzt von Jessika Komina und Sandra Knoffinke
Verlag: Magellan
Erschienen am: 25.07.2016
304 Seiten
ISBN: 978-3-7348-5027-1

Kommentare:

  1. Huhu :)

    schöne Rezension!
    Vielleicht hole ich mir das Buch doch mal :)

    Viele Grüße

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    1. Falls ja, dann wünsche ich dir auf jeden Fall viel Spaß damit! ♥

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  2. Klingt niedlich, aber momentan hab ich da nicht so Lust drauf. :D

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    1. Das macht ja nichts, vielleicht kommt die Lust ja später irgendwann nochmal! :)

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